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Das kann nicht normal sein. Was gibt es doch für Menschen? Bei dem kleinen “Nike” handelt es sich um einen Chin aus unserer Zucht. Bereits 2 Tage nach diesem schlimmen
Vorfall, rief uns “Aale-Rainer” an um uns über diesen unglaublichen Vorfall zu berichten. Noch am selben Tag stand er mit Tränen in den Augen bei uns vor der Tür, um sich einen neuen kleinen “Nike” (“Palmenhof`s
Rambo”) auszusuchen. Selbstverständlich wird der Schmerz dadurch nicht weniger, aber sein neuer kleiner Freund, den er in Kürze zu sich nimmt, wird den Schmerz hoffentlich etwas lindern. Hier nun alles über diese
schreckliche Tierquälerei, (Quelle Hamburger Morgenpost, mit dem besten Dank für die Bewilligung der Veröffentlichung auf unserer HP.).
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Tierquäler | 10.08.2002
Hündchen aus Wut totgetreten
Von Thomas Hirschbiegel
Als “Aale-Rainer” zieht Rainer Wolter bundesweit über Märkte und preist lautstark und fröhlich Aal und Lachs an. Doch
jetzt ist dem 55-Jährigen nur noch zum Heulen zu Mute: In Lokstedt trat ein Tierquäler sein Japan-Chin-Hündchen “Nike” tot – aus Wut, weil er in einer Apotheke kein Valium bekam.
Der Mann (etwa 40 bis 45 Jahre alt, korpulent, mittelgroß, schwarze kurze Haare, Brille) war in die “Gazellenapotheke” an der Grelckstraße gegangen und hatte das starke Beruhigungsmittel Valium verlangt. Der
Apotheker: “Der kam hier ganz verwirrt und betrunken rein, wollte eine Großpackung Valium, hatte kein Rezept, weil sein Arzt angeblich in Urlaub war.”
Als der Apotheker die Herausgabe des Medikaments verweigerte, verließ der Mann laut fluchend die Apotheke. Draußen war “Nike”, der fünfjährige Japan-Chin-Rüde von Rainer Wolter, angeleint. Mit voller Wucht trat der
Unbekannte das kaum sechs Kilogramm schwere Hündchen. Wolter: “Ich war im Lottoladen neben der Apotheke, gab meinen Schein ab, als ich ein furchtbares Quieken hörte. Ich bin rausgerannt und sah Nike an der Mauer
liegen.” Zwei alte Damen sahen den gemeinen Hundemörder noch weglaufen. Die Polizei (Tel. 428 65-67 89) bittet die Frauen, sich dringend zu melden, sucht aber auch noch weitere Zeugen und Hinweise auf den brutalen
Tierquäler. Rainer Wolter fuhr mit seinem Liebling sofort zu einem Tierarzt, doch auch eine Beatmung konnte das Leben von “Nike” nicht mehr retten. Der Rüde starb vermutlich an seinen schweren inneren Verletzungen.
Rainer Wolter, der als “Aale-Rainer” schon TV-Auftritte in den Talkshows Hans Meisers und Margarete Schreinemakers’ hatte, zur MOPO: “Mein Aale-Wagen hätte abbrennen können, meine Wohnung meinetwegen auch. Das alles
hätte ich verkraftet. Aber mit dem Verlust von Nike ist es, als ob man mir das Herz herausgerissen hätte.” Für Rainer Wolter war “Nike” wie ein Kind, das Hündchen bekam nur das Beste. “Wie kann man sich nur an so
einem kleinen Knopf vergreifen?”, fragt Wolter mit Tränen in den Augen.
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